Mumifizierung
Bondage und FesselungAuch genannt: Mummification, Mumifizierung mit Frischhaltefolie
Die Mumifizierung ist eine Form von Bondage, die den ganzen Körper mit Folie, Binden oder Säcken umhüllt und ein Gefühl völliger Bewegungslosigkeit gibt.
Die Mumifizierung ist eine Bondage-Praktik, bei der der Körper des Partners fast vollständig eingehüllt wird, wie in einen Kokon. Dafür werden verschiedene Materialien verwendet: Frischhaltefolie, elastische Binden, spezielles Klebeband, das nicht an der Haut haftet, Laken oder eigens dafür gebaute Bondage-Säcke. Das Ergebnis ist eine fast vollständige Bewegungslosigkeit.
Warum es gefällt
Die Umhüllung erzeugt einen gleichmäßigen, umschließenden Druck, den viele Menschen als beruhigend empfinden, fast wie eine feste Umarmung. Gleichzeitig führt die völlige Bewegungsunfähigkeit zu einer tiefen Hingabe, manchmal nah am Subspace. Wer einhüllt, erlebt ein starkes Gefühl von Fürsorge und Verantwortung.
Sicherheit
Gerade weil sie so umfassend ist, verlangt die Mumifizierung strenge Regeln:
- Gesicht, Nase und Mund bleiben immer vollständig frei, und der Hals wird nie eingewickelt;
- der Brustkorb darf nicht eingeschnürt sein: Die Person muss ohne Mühe tief atmen können;
- eine Sicherheitsschere mit abgerundeter Spitze immer griffbereit, um in wenigen Sekunden befreien zu können;
- eine mumifizierte Person wird nie allein gelassen, nicht einmal für einen Augenblick;
- mit Materialien wie Folie wird der Körper sehr warm: Achtet auf Überhitzung und Austrocknung, haltet Wasser bereit und den Raum kühl;
- vereinbart ein nonverbales Signal, falls die Person nicht sprechen kann, und fragt oft, wie es ihr geht;
- wer unter Klaustrophobie, Panikattacken, Herz- oder Atemproblemen leidet, spricht das vorher an, und im Zweifel lasst es bleiben.
Man beginnt mit kurzen Zeiten und umhüllt nur einen Teil des Körpers, um zu sehen, wie man reagiert. Hilfreich ist auch jemand, der die eingehüllte Person stabilisieren kann, denn sie kann sich nicht selbst vor einem Sturz schützen.