Impact Play

PraktikenAuch genannt: Spanking, Hiebe, Schlagspiele

Impact Play fasst die Praktiken mit kontrollierten Schlägen zusammen, vom Klaps mit der Hand bis zu Gerten und Paddles, immer auf sicheren Körperstellen und einvernehmlich.

Mit Impact Play sind alle Praktiken gemeint, bei denen der Körper des Partners kontrolliert und einvernehmlich geschlagen wird. Die bekannteste Form ist Spanking, der Schlag auf den Po, man verwendet aber auch Paddles, Gerten, Flogger mit vielen Riemen und andere Schlagwerkzeuge. Die Intensität reicht vom spielerischen Klaps bis zu deutlich starken Empfindungen.

Wie man es grundsätzlich praktiziert

Man beginnt immer sanft, mit leichten Schlägen, die die Haut aufwärmen, und steigert sich allmählich. Geeignet sind fleischige, muskulöse Stellen, vor allem Po und obere Oberschenkel. Unterschiedliche Schlagwerkzeuge erzeugen unterschiedliche Empfindungen: Ein breiter, dumpfer Schlag fühlt sich anders an als ein dünner, stechender.

Warum es gefällt

Der Rhythmus der Schläge, die Wärme der Haut und die Spannung des Wartens können einen Zustand großer Konzentration erzeugen, manchmal bis hin zum Subspace. Für viele ist es auch ein Spiel mit Disziplin: der Klaps auf den Po als symbolische „Strafe“ innerhalb einer D/s-Dynamik.

Sicherheit und Einvernehmen

  • Nie auf Kopf, Hals, Wirbelsäule, Nieren, Gelenke oder Bauch schlagen.
  • Probiere die Schlagwerkzeuge an dir selbst aus, bevor du sie bei jemandem einsetzt.
  • Sprecht vorher über sichtbare Spuren: Manche Menschen können sich keine blauen Flecken leisten.
  • Häufig nachfragen: Die „Ampel“ mit Grün, Gelb und Rot funktioniert sehr gut.
  • Kein Alkohol und keine Drogen, die sowohl die Kraft als auch das Schmerzempfinden verändern.

Nach der Session Aftercare: Wasser, eine beruhigende Creme für die Haut, Kuscheln, wenn gewünscht.

Sehr großflächige Blutergüsse, zunehmende Schwellungen, Blut im Urin oder Schmerzen, die nicht vergehen, sind Warnzeichen, die du nicht ignorieren darfst: Wende dich an einen Arzt.

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